Berechnung des ROI in der Softwarelokalisierung

Softwareunternehmen lassen ihre Produkte hauptsächlich lokalisieren, weil sie sich davon eine Erhöhung der Gesamteinnahmen und des Nettogewinns versprechen. Die Logik dabei ist einfach: Höhere Gesamteinnahmen kompensieren höhere Kosten für Forschung und Entwicklung, Produktentwicklung und Produktvermarktung. Höhere Budgets bedeuten bessere Produkte und bessere Chancen auf eine dominierende Stellung im Markt.

2001 wurden laut IDC 65 % aller PCs und 66 % aller Server außerhalb der USA verkauft, und 48 % der Einnahmen aus Softwareverkäufen weltweit wurden auf Märkten außerhalb Nordamerikas erzielt. Durch die Anpassung der Produkte für internationale Märkte – auch als Lokalisierung bezeichnet – maximieren diese Unternehmen ihre Einnahmen und verteidigen oder erhöhen gleichzeitig ihren globalen Marktanteil.

Die Entscheidung, welche internationalen Märkte bedient werden sollen, hängt für Softwareunternehmen aber nicht nur von ROI-Berechnungen ab, sondern es spielen dabei auch Faktoren wie Marktforschungsergebnisse, der Konkurrenzdruck, Vertriebskanäle, bestehende Kundenbeziehungen und andere strategische Faktoren eine Rolle. Aber wie meinte einst ein international tätiger Produktmanager: "Wenn die ROI-Chancen hoch sind, lässt sich das kaum ignorieren."

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