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Allie Fritz, Director of Interpretations bei Lionbridge

Meet the Pride: Allie Fritz

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Die Entwicklung der KI-Technologie schreitet rasant voran.
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Webinarzusammenfassung: Vereinfachen und Skalieren des Einsatzes von KI-Übersetzungstechnologien

Wie globale Unternehmen Workflows optimieren, Risiken minimieren und die KI-gestützte Übersetzung verbessern können

Viele Unternehmen wollen lieber Heute als Morgen KI-Übersetzungen nutzen und stellen dabei fest, dass nachhaltiger Erfolg mehr als nur die Bereitstellung neuer KI-Übersetzungstechnologien oder die KI-gestützte Contenterstellung voraussetzen.

Um den Einsatz von Sprachtechnologien wirklich zu vereinfachen und die Skalierund zu ermöglichen, müssen Unternehmen Automatisierung mit menschlicher Expertise kombinieren, die Zusammenarbeit zwischen Teams verbessern und die Herangehensweise auf die content- und zielgruppenspezifischen Anforderungen abstimmen. Nur mit sorgfältiger Planung und dem richtigen Partner ist es möglich, die Qualität zu optimieren, Risiken zu minimieren und das Potenzial der KI auszuschöpfen.

In unserem Webinar Vereinfachen und Skalieren des Einsatzes von KI-Übersetzungstechnologien haben Simone Lamont, VP of Global Solutions bei Lionbridge, sowie Peter Coleman und Alison Toon, Senior Analysts bei CSA Research, die realen Herausforderungen und Chancen untersucht, denen globale Unternehmen bei der Skalierung des KI-Einsatzes für die Übersetzung gegenüberstehen. Sie äußerten sich zur Abstimmung von Technologie und Talent, zur Einrichtung effektiver Governanceprozesse und zur Erzielung smarter Ergebnisse im gesamten Unternehmen.

Möchten Sie sich das ganze Webinar ansehen? Über die Schaltfläche unten gelangen Sie zur Aufzeichnung.

Wie treiben KI-Übersetzungstechnologien den Wandel voran?

KI-Übersetzungstechnologien transformieren die Erstellung, Lokalisierung und Verwaltung des mehrsprachigen Contents in Unternehmen. Dieser rasante Wandel schafft jedoch neue Herausforderungen. Verschiedene Anbietertypen und Plattformen konkurrieren um Marktanteile.

Unternehmen stehen heute vor der Wahl zwischen MT-Anbietern, LLM-Services, CMS-Unternehmen, KI-Datenanbietern, Anbietern von Lösungen für globalen Content, externen Beratern und internen Teams für Content und Lokalisierung.

Die Experten betonten, dass die richtigen Experten eingebunden werden müssen, um KI-Übersetzungsinitiativen erfolgreich abzuwickeln. Funktionsübergreifende Teams (Sprachexperten, KI-Spezialisten und Berater) müssen von Anfang an zusammenarbeiten, um Prozesse zu entwickeln, die sowohl die geschäftlichen als auch die sprachlichen Anforderungen erfüllen.

Welchen Herausforderungen stehen Unternehmen bei der Skalierung der KI-Übersetzung gegenüber?

Soll anstelle einer einfachen Standardlösung eine übergreifende Lösung für KI-gestützte Übersetzungen implementiert werden, müssen Unternehmen wie fragmentierten Prozessen und Systemen, inkonsistenter Sprache und unzureichender Governance begegnen.

Simone Lamont wies darauf hin, dass durch das Drücken eines Knopfes allein keine hochwertigen Übersetzungen entstehen. Die Skalierung des KI-Einsatzes im heutigen komplexen Umfeld setzt klar definierte Ziele, enge Zusammenarbeit zwischen Sprachexperten, internen Teams und externen Beratern sowie Beratung durch Experten voraus. Fehlt such nur eines dieser Elemente, ist der Markenauftritt gefährdet. Zudem muss anstelle einer erfolgreichen Umsetzung mit Qualitätseinbußen sowie der Isolierung der Teams voneinander gerechnet werden.

Dieser Herangehensweise ist zum Bewältigen von Komplexität, für jederzeitige Zurechenbarkeit und die Ausrichtung von Technologie und KI an den Unternehmenszielen unverzichtbar.

Welche Barrieren stehen der Skalierung von KI-Übersetzungstechnologien in erster Linie im Wege, und wie können diese überwunden werden?

Die größten Barrieren, die der Skalierung von KI-Übersetzungstechnologien im Wege stehen, sind die Verwaltung der Terminologie im erforderlichen Umfang, die Abstimmung zwischen den Beteiligten über Abteilungsgrenzen hinweg und die Verantwortlichkeit in Bezug auf Qualität und Ergebnisse.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen Unternehmen in Prozessautomatisierung, zentrale Steuerung und Beratungspartnerschaften investieren.

Welche Kompromisse müssen unter Berücksichtigung von Qualität, Preis, Geschwindigkeit und Risiken bei KI-Übersetzungen eingegangen werden?

Eine der größten Herausforderungen der Skalierung von KI-Übersetzungstechnologien ist die Abstimmung von Qualität, Kosten, Geschwindigkeit und Risiken. Die Diskussionsteilnehmer stellten fest, dass die KI-Übersetzung die Contentbereitstellung beschleunigen kann und zudem die Automatisierung vopn Prozessen erlaubt. Die Gefahr unzureichender KI-Governance ist jedoch hoch, insbesondere bei reguliertem oder besonders sichtbarem Content.

Experten raten Unternehmen dringend von Standardlösungen ab. Übersetzungsstrategien müssen auf Contentart, Markt und Sprache abgestimmt werden. Diese Herangehensweise erstreckt sind von der Analyse des Contents und vom Identifizieren der Risikoprofile und Zielgruppen bis zur abgestimmten Nutzung von KI zusammen mit menschlichen Experten, damit die übergreifenden Contentziele erreicht werden.

So kann Content für die Unterstützung bei der eigenständigen Fehlerbehebung häufig automatisch durch die KI übersetzt werden, während vorgeschriebene Einreichungen weiterhin der menschlichen Aufsicht und Genehmigung bedürfen.

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Futuristisches digitales Netzwerk, das skalierbare KI-Übersetzungstechnologien repräsentiert

Wie können Unternehmen Automatisierung und menschliche Expertise richtig abstimmen?

Die KI eröffnet neue Dimensionen in Sachen Geschwindigkeit und Umfang. Nuancierte Übersetzungen hoher Qualität kommen aber weiterhin nicht ohne menschliche Expertise aus.

Die Diskussionsteilnehmer betonten zudem, dass die Automatisierung kein Allheilmittelt sei. Das gilt insbesondere für Content, der kulturelle Anpassung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften oder kreatives Flair erforderlich macht.

Unternehmen erzielen die größten Erfolge, wenn sie Volumen und Effizienz von Workflows mittels KI steigern und gleichzeitig menschliche Korrektoren für sensiblen oder besonders wichtigen Content hinzuziehen. Dieses Zusammenwirken von Technologie und qualifizierten Fachkräften stellt sicher, dass die Automatisierung menschliches Urteilsvermögen und Branchenexperise nicht ersetzt, sondern unterstützt.

Unternehmen sollten Prozesse flexibel gestalten und kontinuierlich in die Weiterbildung der Teams investieren, damit die Mitarbeiter mit den technologischen Entwicklungen Schritt halten können.

Wie kann die Anbieterkonsolidierung den Pfad zur KI-Übersetzung ebnen?

Eine der effektivsten Strategien zur Vereinfachung und Skalierung des Einsatzes KI-gestützter Übersetzungen ist die Anbieterkonsolidierung.

Die Experten erklärten, dass in vielen Unternehmen weiterhin separate Übersetzungsprozesse genutzt werden und die verschiedenen Teams oder Geschäftsbereiche deshalb gleichartige Tätigkeiten ausführen müssen. Durch Anbieterkonsolidierung und Zentralisierung der Herangehensweise können Unternehmen Workflows optimieren, Komplexität reduzieren und die Befolgung einheitlicher Standards über alle Contentarten und Märkte hinweg sicherstellen.

Die Konsolidierung erleichtert zudem die Implementierung einer effektiven Steuerung der Prozesse, indem die Verantwortung zentral angeordnet und ein einheitlicher Prozess für Qualitäts- und Compliancesicherung geschaffen wird. Die Investition in nur einen skalierbaren Prozess anstelle der Duplizierung der erforderlichen Bemühungen schafft die Grundlage für langfristigen Erfolg und erleichtert Unternehmen die Anpassung an neue Technologien und Marktanforderungen.

Warum ist die Verwaltung linguistischer Assets wichtiger denn je?

Die Verwaltung der linguistischen Assets wird immer mehr zum entscheidenden Faktor für erfolgreiche KI-Übersetzungen.

Da große Sprachmodelle (LLM) und KI-Tools zentrale Komponenten des Übersetzungsprozess werden, müssen Glossare, Styleguides und Translation Memorys (TM) integriert werden. Diese Assets stellen sicher, dass Markenstimme, Fachterminologie und Kernbotschaften über alle Sprachen und Märkte hinweg konsistent vermittelt werden.

Wenn sie richtig mit der erforderlichen Terminologie konfiguriert werden, können KI-Lösungen Kontextinformationen heranziehen, um genauere und relevantere Übersetzungen auszugeben. Diese Konfiguration verbessert nicht nur die Qualität, sondern reduziert zugleich Risiken und unterstützt die Compliance, insbesondere in regulierten Branchen oder bei sehr speziellem Content.

„Schauen Sie sich Ihre Styleguides an. Bemühen Sie sich, diese auf eine Seite zu kondensieren. Das Ergebnis kann nicht nur von menschlichen Übersetzern viel einfacher genutzt werden. Auch Maschinensysteme können solche Regeln erlernen und anwenden.“

Alison Toon, Senior Analyst bei CSA Research

Welche Auswirkungen hat die KI-Übersetzung auf Kosten und Verantwortlichkeit?

Die Umstellung auf KI-Übersetzung bringt neue Kostenaspekte und Herausforderungen hinsichtlich der Verantwortlichkeit mit sich.

Es ist verlockend, KI als kostenlose oder kostengünstige Lösung zu betrachten. Die Realität ist jedoch komplexer.

Unternehmen müssen alle anfallenden Kosten berücksichtigen, darunter Lizenzgebühren, Tokenverbrauch, Integration und laufende Verwaltung. Fehler, markenbezogene Risiken und Complianceverstöße können zusätzliche Kosten verursachen. Die Zurechnung der Kosten und die Verantwortung für auftretende Probleme ist unerlässlich, um Brandmauern zwischen den Teams einzureißen und effektives Programmmanagement sicherzustellen.

Welcher Pfad zur KI-Übersetzung bietet sich für Unternehmen an?

Die Experten empfahlen Unternehmen, die am Anfang der Umsetzung von KI-Aktivitäten stehen, folgende Strategien:

  • Gründliche Content- und Zielgruppenanalyse durchführen, um Risikoprofile und Übersetzungsanforderungen zu identifizieren.
  • Erfolgskennzahlen festlegen, beispielsweise in Bezug auf Qualität, Geschwindigkeit oder Kostenoptimierung.
  • Menschliche Expertise und linguistische Assets in die Workflows der KI-Übersetzung integrieren.
  • Solide Partnerschaften mit dem Berater und den internen Teams aufbauen.
  • Prozesse zentralisieren und Anbieter konsolidieren, um zu einer skalierbaren, nachhaltigen Automatisierung zu gelangen.

„Die Konsolidierung ist unverzichtbar, um Komplexitäten zu beseitigen und einen skalierbaren Prozess zu implementieren.“

Simone Lamont, Lionbridge VP Global Solutions

Die wichtigsten Ergebnisse des Webinars

In diesem Webinar wurden globale Strategien zur Vereinfachung und Skalierung des Einsatzes von KI-Übersetzungstechnologien untersucht. Die wichtigsten Aspekte:

  • Die Anbieterkonsolidierung ist eine bewährte Strategie, um den Einsatz von KI-Übersetzungstechnologien zu vereinfachen und die Komplexität zu reduzieren.

  • Menschliche Expertise ist unverzichtbar, um Risiken zu mindern sowie Qualität und Markenkonsistenz sicherzustellen.

  • Prozessautomatisierung und zentrale Steuerung sind für unternehmensweite Lokalisierungsprozesse unverzichtbar.

  • Die Art des Contents bestimmt die Herangehensweise. Risikoprofile, Zielgruppen und sprachliche Nuancen müssen in die Strategie einfließen.

  • Terminologiemanagement und linguistische Assets sind für den Einsatz der KI-Übersetzung und für akkuraten Content in mehreren Sprachen unverzichtbar.

  • Die KI-Übersetzung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess, der kontinuierlich evaluiert, justiert und gemessen werden muss, um den langfristigen Erfolg sicherzustellen.

  • Partnerschaften zwischen internen Lokalisierungsteams, KI-Initiativen und dem jeweiligen Anbieter sorgen für erfolgreiche Ergebnisse.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zu KI-Übersetzungstechnologien:

A: Einer der größten Fehler ist der Verzicht auf interne Sprachexperten in der Annahme, dass KI allein alle Übersetzungsanforderungen erfüllen kann. Diese Vorgehensweise führt oft zum Verlust von wertvollem institutionellem Wissen. Unternehmen erkennen zu spät, dass Qualitätssicherung und Risikomanagement auf menschliche Expertise angewiesen sind. Das Wiedereinstellen oder Ersetzen dieser Experten kann sich als schwierig erweisen. Spätestens dann bereuen Unternehmen die verfrühte Entscheidung, sich ausschließlich auf KI zu verlassen, ohne geeignete Mitarbeiter einzubeziehen.

A: Um dieses Szenario zu vermeiden, müssen Unternehmen auf den ausgewogenen Einsatz KI-gesteuerter Automatisierung und menschlicher Expertise achten. Sprachspezialisten sind während des gesamten Prozesses für die Steuerung sowie für Qualitätskontrolle und Risikomanagement unverzichtbar. Alle Beteiligten, auch die IT-Teams, müssen über den Nutzen dieser Mechanismen informiert werden, damit Missverständnisse vermieden und die erforderlichen Prozesse erhalten werden.

A: Nein. Alle Contentarten mit einer Standardlösung zu verarbeiten, führt nicht zu den gewünschten Resultaten. Die verschiedenen Arten von Content (insbesondere in regulierten Branchen oder bei hoher Außenwirkung) setzen maßgeschneiderte Prozesse mit variabler menschlicher Einbindung voraus. Selbst bei ähnlichen Contentarten kann die Herangehensweise in Abhängigkeit von der Sprache und von den Marktanforderungen variieren. Unternehmen müssen Risikoprofile, zielgruppenspezifische Anforderungen und sprachliche Nuancen bewerten, bevor sie für jeden Contentstream die richtige Kombination aus KI und menschlicher Einbindung festlegen.

A: Bei der Skalierung von KI-Initiativen in Unternehmen ist es entscheidend, die Isolierung der organisatorischen Einheiten zu beseitigen. Die teamübergreifende Zusammenarbeit verbessert Zurechenbarkeit, Qualität und Prozesssteuerung. Wenn die Teams für Lokalisierung, IT und KI eng zusammenarbeiten, kann das Unternehmen effektiv skalieren und vermeiden, dass die zunehmende Komplexität der Prozesse neue Herausforderungen entstehen lässt.

Auf der Seite Lionbridge-Webinare sind weitere Webinare zum Thema KI verfügbar.

 

Sprechen Sie uns an

Möchten Sie den Einsatz von KI-Übersetzungstechnologien vereinfachen und skalieren? Lionbridge kann Sie dabei unterstützen. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, Wir erläutern gern, wie wir Ihre Ziele mit unseren Lösungen für globalen Content unterstützen können.

Hinweis: Dieser Blogbeitrag wurde von der Lionbridge-App Content Remix erstellt und anschließend von einem Menschen überarbeitet.

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VERFASST VON
Janette Mandell

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