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This photo shows a woman holding her mobile phone in her hand. The phone is held in front of her face, near her mouth. She is talking at the phone as if to ask the phone’s integrated virtual assistant a question. The photo suggests that online merchants must optimize for multilingual voice search if they want their products to be found on the crowded digital shelf.

Onlinehandel im Umbruch: So machen Sie auf Ihr digitales Schaufenster aufmerksam

Tipp: Kombinieren Sie mehrsprachige Sprachsuchenoptimierung, strukturierte Daten und kostenlose Werbeanzeigen

Dies ist der dritte Artikel zum Thema Onlinehandel und den Veränderungen aufgrund der COVID-19-Pandemie.

Man muss keinen Statistiker bemühen, um zu erkennen, dass die Verkäufe im stationären Handel während der COVID-19-Pandemie erheblich zurückgegangen sind, während die mit dem Onlineshopping erzielten Umsätze während des Lockdowns in zahlreichen Branchen zugenommen haben. Wie geht es jetzt, da die Kontaktbeschränkungen in vielen Ländern gelockert werden, weiter? Uns erwartet eine neue Normalität, in der die Verbraucher viele Einkäufe weiterhin online tätigen.    

„Die Menschen haben sich daran gewöhnt, im Internet einzukaufen. Es wird nie wieder so sein wie vor der Pandemie, und das Onlineshopping scheint immer mehr an Gewicht zu gewinnen“, so Brendan Walsh, Global Search Subject Matter Expert bei Lionbridge. 

Basierend auf im Mai 2020 durchgeführten Recherchearbeiten prognostiziert eMarketer für dieses Jahr die folgenden Trends im E-Commerce: 

Der digitale Markt ist für das Überleben der Händler extrem wichtig. Die Unternehmen müssen sich im übervollen digitalen Schaufenster von der Masse abheben, damit sie gefunden werden. Die Erreichung dieses Ziels erfordert proaktive Maßnahmen. Gerne helfen wir Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns.

Wie sieht das digitale Schaufenster aus? 

Das 'digital shelf' (auf Englisch) bezeichnet, die Präsentation von Produkten im Internet. Was die Suchmaschinenoptimierung betrifft, hat sich diese im Laufe der Zeit stark verändert. Vor fünf Jahren wurde nach einer Suchanfrage eine Liste mit vielleicht zehn Ergebnissen angezeigt. Heute sind verschiedene Bereiche auf dem Suchbildschirm verschiedenen Arten von Ergebnissen vorbehalten. Es gibt Bereiche für Werbeanzeigen, Produktübersichten mit Direktlinks zu Shopping-Websites, Website-Links, Bilder und einen Abschnitt „NUTZER FRAGEN AUCH“. 

Die Art der Produktanzeigen hat sich also deutlich verändert. Viele Unternehmen (z. B. örtliche Bauernhöfe, die während COVID-19 eine erhöhte Nachfrage verzeichneten) haben mit diesen Entwicklungen im Onlinebereich nicht Schritt gehalten. Damit das digitale Schaufenster gefunden wird, ist es jedoch entscheidend, sich vollständig an diese Veränderungen anzupassen. Dazu müssen sich die Unternehmen auf drei Bereiche konzentrieren: Sprachoptimierung, strukturierte Daten und Werbeanzeigen im Google Merchant Center. All diese Komponenten müssen sich von der Masse abheben, damit ein Anteil am Onlineshopping ergattert werden kann.

 1. Nutzen Sie den Sprachkanal

Inwiefern hat die Pandemie die Sprachsuche beeinflusst?

Alexa und Siri sind mittlerweile allgemein bekannte Namen und viele Verbraucher vertrauen auf sie.

Da diese persönlichen Assistenten auf Produktanfragen potenzieller Kunden jedoch nur eine Antwort bereitstellen, gibt es unter den Onlinehändlern auch nur einen Gewinner. Die Sprachsuche ist ein entscheidender Kanal, den Unternehmen optimieren müssen, um diese Topposition einzunehmen und im 'digital shelf' gefunden zu werden.

Laut Statista, einem führenden Anbieter im Bereich Markt- und Verbraucherdaten, haben die in Smartphones integrierten persönlichen Assistenten zu einer starken Zunahme an Sprachsuchen (auf Englisch) geführt. In einer im ersten Quartal 2019 durchgeführten Umfrage gaben 42% der befragten Personen aus aller Welt an, dass sie im letzten Monat eine Sprachsuche ausgeführt hatten.

„Durch den Einsatz von Sprache wird die Suche zunehmend demokratisiert. Es spielt keine Rolle, ob der Benutzer eine Seh- oder Leseschwäche hat oder an Legasthenie leidet. Die Sprache macht die Suche möglich“, so Walsh. „Global betrachtet wird die Sprachsuche vor allem dort eingesetzt, wo die Sprache komplexe Zeichensätze umfasst. Man muss nicht schnell tippen. Man muss überhaupt nicht tippen.“

Damit ist die Sprachsuche das ideale Medium für den älteren Teil der Bevölkerung, der sich durch die Pandemie zu einem wichtigen Markt entwickelt hat. 

Damit Unternehmen im 'digital shelf' gefunden werden, müssen sie den Anforderungen einer Vielzahl von Menschen, die mit den verschiedensten Herausforderungen zu kämpfen haben, in verschiedenen Sprachen gerecht werden. Die Sprachsuche ist ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel zu erreichen.  

Wie lässt sich die mehrsprachige Sprachsuche optimieren? 

Die Sprachsuchenoptimierung basiert auf datenbasierter Recherche. Dazu ist es erforderlich, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Fragen zu Ihren Produkten die Menschen stellen, und sich diese Inhalte zu eigen zu machen. Unternehmen, die diese Fragen beantworten, werden auf ihren Produktseiten höhere Besucherzahlen verzeichnen. Dies sind die Produkte, die im digitalen Schaufenster gefunden werden.

„Bei der Sprachsuche geht es darum, mit Ihrer Zielgruppe in Verbindung zu treten, sich also um Ihre Zielgruppe zu kümmern“, so Walsh. „Es geht darum, Ihrer Zielgruppe nützliche Inhalte bereitzustellen, und natürlich darum, Ihre Produkte zu verkaufen.“  

Welche Arten von Fragen werden am häufigsten gestellt?

Zu den am häufigsten gestellten Suchanfragen gehören Fragen, die mit Wer, Wo und Wie kann ich beginnen. Berücksichtigen Sie bei Ihren Recherchen den Kontext, in dem die Einkäufe erfolgen. Die Suchanfragen ändern sich kontinuierlich, die Recherche ist also ein fortlaufender Prozess. 

So waren beispielsweise die folgenden Fragen vor der Pandemie nicht von nennenswerter Bedeutung:   

  • „Welches Restaurant in meiner Nähe hat zur Abholung geöffnet?“ 
  • „Wo kann ich in der Nähe von zu Hause Urlaub machen?“ 
  • „Wie kann ich einen Mund-Nasen-Schutz anfertigen?“

Durch die Pandemie haben diese Arten von Suchanfragen an Bedeutung gewonnen, könnten in der Zukunft jedoch auch wieder etwas in den Hintergrund rücken. 

Onlinehändler müssen kontinuierlich recherchieren, welche Fragen und Suchbegriffe für die Käufer relevant sind, und ihre Inhalte entsprechend anpassen. 

Worin liegen die größten Vorteile der Sprachsuche? 

Dadie Sprachoptimierung noch nicht weit verbreitet ist, kann jedes Unternehmen mit einer sorgfältigen Planung Sprachsuchen erfolgreich einsetzen und die Topposition im digitalen Regal einnehmen. Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen unbekannte Tante-Emma-Läden im digitalen Schaufenster erfolgreicher als große Marken sind, da diese Läden die richtigen Fragen beantworten – selbst wenn es zufälligerweise geschieht.

Auch wenn die Optimierung der Sprachsuche für die englische Sprache erheblich dazu beiträgt, im 'digital shelf' gefunden zu werden, sind die Chancen, dieses Ergebnis zu erzielen, in anderen Sprachen noch größer, wie beispielsweise im Deutschen, Französischen und Japanischen. Aufgrund der Content-Lücke zwischen dem Englischen und allen anderen Sprachen lässt sie sich darüber hinaus einfacher ausführen. Es gibt weniger Wettbewerber und größere Möglichkeiten, nützliche Inhalte für Verbraucher bereitzustellen.

Doch es reicht nicht, die Suchanfragen einfach von einer Sprache in die andere zu übersetzen. In den verschiedenen Kulturen und Sprachen werden ganz unterschiedliche Suchanfragen gestellt. Onlinehändler müssen untersuchen, welche Fragen in der jeweiligen Zielregion gestellt werden, und diese Fragen mit einer lokalen Ressource aus einer lokalen Perspektive beantworten.

Das Ergebnis der Sprachsuchenoptimierung ist gleichzeitig das Ergebnis der Optimierung textbasierter Suchen. Dies trifft jedoch nur zu, wenn Sie strukturierte Daten (auf Englisch) verwenden und Google Informationen von Ihrer Seite extrahieren kann.

2. Nutzen Sie strukturierte Daten

Mithilfe strukturierter Daten lassen sich zusätzliche Suchelemente wie beispielsweise Bilder, Preise oder Informationen zur Produktverfügbarkeit mit Ihrem Angebot verknüpfen. Strukturierte Daten tragen dazu bei, dass Ihr Produkt im  Snippet (auf Englisch) in den Suchergebnissen von Google angezeigt wird. 

Eigentlich würde man erwarten, dass die hervorgehobenen Snippets von großen Marken dominiert werden. Doch dies ist häufig nicht der Fall. 

Nutzen Sie strukturierte Daten, damit Google Ihre Produkte einfach finden kann. Wenn Sie diese Arten von Informationsinhalten zu Ihrem Produkt bereitstellen, werden sich Ihre Angebote abheben.  

3. Nutzen Sie kostenlose Shopping-Anzeigen im Google Merchant Center 

Die Shopping-Anzeigen von Google sind in den USA seit kurzem kostenlos. Im Laufe des Jahres werden sie auch in anderen Ländern verfügbar sein. Für diese Anzeigen stellt Google viel Platz in den Ergebnissen zu Produktsuchen zur Verfügung.

Wenn Sie diese Anzeigen nutzen möchten, müssen Sie zunächst ein Konto im Google Merchant Center erstellen. Anschließend laden Sie einen Produktfeed mit allen erforderlichen Elementen hoch. Wenn Sie über gute strukturierte Daten verfügen, können Sie in Ihrem Profil auch auf Ihre Website verweisen. In diesem Fall wird der Produktfeed aus Ihren strukturierten Daten erstellt.

Das ist schon alles.

Entwickeln Sie Ihre eigene Strategie für das digitale Schaufenster

Ihre Produkte werden sich am besten im 'digital shelf' finden lassen, wenn Sie die Sprachsuche in allen Zielmärkten optimieren, strukturierte Daten einsetzen und kostenlose Anzeigen nutzen. Lionbridge kann Sie dabei unterstützen, basierend auf den Suchanfragen in einem bestimmten Markt datenbasierten Content zu erstellen, der gut strukturiert und recherchiert ist. Lionbridge kann Ihnen dabei helfen, Ihre Produktdaten zu erstellen und zu optimieren – ganz gleich, ob es sich um Quellinhalte, Produkt- oder Informationsseiten handelt. Erfahren Sie mehr darüber, wie wir Marken und Einzelhändler unterstützen

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Janette Mandell
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Janette Mandell