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A patient consulting with a doctor via telehealth

Kommunikationslücken beim COVID-19-Impfplan schließen

Gesundheitsdienstleister stehen vor der Herausforderung, der Weltöffentlichkeit Informationen zum Impfstoff zu vermitteln

Mit der Zulassung von COVID-19-Impfstoffen und deren Lieferung an Gesundheitsdienstleister in verschiedenen Ländern hat die größte Impfaktion der jüngeren Geschichte begonnen. In den USA, im Vereinigten Königreich und in der Europäischen Union werden Gruppen priorisiert, die von der Pandemie überproportional betroffen sind, u. a. Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Bewohner und Mitarbeiter von stationären Pflegeeinrichtungen in der Langzeitpflege sowie ältere Personen. Sobald die Impfungen irgendwann in diesem Frühjahr für die breite Öffentlichkeit angeboten werden, wird dieser Prozess deutlich komplexer werden.

Regierungen, Unternehmen aus der Privatwirtschaft und gemeinnützige Organisationen stehen vor einer gewaltigen Herausforderung: Sie müssen den Menschen rund um den Globus auf transparente und effektive Weise Informationen über die Zulassung und Sicherheit des Impfstoffs vermitteln und ihnen erklären, wie sie sich impfen lassen können. Nach der Verabreichung des Impfstoffs müssen die Gesundheitsdienstleister mit den Patienten in Kontakt bleiben, um mögliche Nebenwirkungen zu erfassen und sicherzustellen, dass sie die zweite Dosis rechtzeitig erhalten. Die Telefondolmetscher von Lionbridge können Patienten mit begrenzten Kenntnissen der Landessprache in mehr als 350 verschiedenen Sprachen unterstützen und dazu beitragen, Kommunikationslücken zu schließen.

Telemedizin wird im Rahmen der Impfpläne eine entscheidende Rolle spielen

Ganz gleich, welche Sprache die Impfstoffempfänger sprechen: Sie müssen in der Lage sein, ihrem medizinischen Erstversorger Fragen zum Impfstoff zu stellen – z. B. dazu, welcher Impfstoff für sie geeignet ist, welche Impfstoffe zugelassen wurden sowie wann und wie sie sich impfen lassen können. Darüber hinaus müssen die Impfstoffempfänger die Möglichkeit haben, auftretende Nebenwirkungen zu melden. Diese reichen von häufiger gemeldeten Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit bis hin zu äußerst seltenen allergischen Reaktionen.

Im Laufe der COVID-19-Pandemie ist der Einsatz von Telemedizin zur Vernetzung zwischen Patienten und Ärzten immer beliebter geworden, da hierbei nicht die Gefahr besteht, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Auch wenn alle COVID-19-Impfungen persönlich verabreicht werden, erhalten Patienten mit der Telemedizin ein nützliches Hilfsmittel, um Anschlussfragen stellen oder Bedenken hinsichtlich der Impfung ausräumen zu können. Die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, von Moderna und von Oxford/AstraZeneca, die bereits in mehreren Ländern zum Einsatz kommen, müssen in zwei Dosen verabreicht werden, um eine vollständige Immunisierung zu erzielen. In den USA erhalten Patienten nach der Impfung Karteikarten mit Informationen zum Impfdatum und zum Impfgeber auf Englisch und Spanisch. Gesundheitsdienstleister erkennen bereits, wie wichtig eine mehrsprachige Strategie für die Bereitstellung des COVID-19-Impfstoffs ist, um sicherzustellen, dass alle Patienten Antworten auf ihre Fragen zum Impfstoff erhalten.

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Entwicklung eines genauen Kommunikationsplans

Mit Beginn der weltweiten Impfstoffverabreichung hat sich gezeigt, dass ein umfassender, genauer Kommunikationsplan entscheidend ist, um die Impfpläne erfolgreich umsetzen zu können und Fehlinformationen zu zerstreuen. Eine im Dezember durchgeführte Umfrage der Kaiser Family Foundation ergab, dass 85 Prozent der Teilnehmer darauf vertrauen, von ihrem Arzt oder Gesundheitsdienstleister verlässliche Informationen zum Impfstoff zu erhalten. Genaue, zugängliche Informationen von medizinischen Fachkräften und Behörden in vielen verschiedenen Sprachen können dazu beitragen, Menschen ihre Bedenken in Bezug auf die Impfung zu nehmen.

In den USA haben die Centers for Disease Control die Bundesstaaten aufgefordert, umfangreiche Kommunikationspläne zur Impfung zu entwickeln, um auf die Anforderungen und Bedenken verschiedener Bevölkerungsgruppen zu reagieren. Sprache ist entscheidend, um alle Personen erreichen zu können, die geimpft werden sollen: Etwa 51 Millionen US-Amerikaner sprechen zu Hause eine andere Sprache als Englisch. Angehörige nicht weißer Bevölkerungsgruppen, die zum Teil nur über begrenzte Englischkenntnisse verfügen, waren von COVID-19 überproportional betroffen. Daher ist es eine Frage der Gerechtigkeit, die Informationen zum Impfstoff für Menschen unterschiedlichster Herkunft und mit den verschiedensten Muttersprachen bereitzustellen.

Wie Lionbridge Ihnen helfen kann

Lionbridge unterstützt Dienstleister und Personen aus dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft bei der Kommunikation mit der Öffentlichkeit. Unsere Telefondolmetschdienste stehen Dienstleistern, die Unterstützung in Echtzeit benötigen, in mehr als 350 Sprachen rund um die Uhr zur Verfügung, um eine effektive und vertrauliche Konversation sicherzustellen. Darüber hinaus lässt sich unsere patentierte, hochsichere Engine für Echtzeit-Textübersetzungen in alle SMS-, Messaging-, Chatbot-, WhatsApp- oder E-Mail-basierten Anwendungen integrieren. Dies ermöglicht einen textbasierten Informations-Push in Hunderten von Sprachen sowie textbasierte, sprachunabhängige Unterhaltungen mit Dienstleistern, bei denen Sprachbarrieren keine Rolle mehr spielen.

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