Fallstudie
Neue Lösungen zur KI-Contenterstellung für einen Sport- und Bekleidungsgiganten
Menschliche Expertise und leistungsstarke KI
Lionbridge Aurora AI™ ist eine KI‑zentrierte Plattform für globalen Content, die mehrsprachige Erstellung ermöglicht und kulturell relevanten, personalisierten Content liefert.
- Bessere Patientenergebnisse durch integrierten Sprachzugang in Epic
- Exklusivität durch Technik: KI-gestützte E-Learning-Lösungen für Einzelhandel und Luxusbranche
- Ausgereifte Modelle für die klinische Kennzeichnung und sprachliche Exzellenz
- Wettbewerbsvorteile durch Lokalisierung der Benutzererfahrung
Lionbridge Knowledge Hubs
- LLM-Einschränkungen überwinden
- Positive Patientenergebnisse
Hinweis: Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie, die sich mit der Übersetzungsqualität im Zeitalter der KI auseinandersetzt.
KI-Übersetzung transformiert die globale Kommunikation, wirft aber zugleich neue Fragen in Bezug auf Lokalisierungsqualität, Verantwortlichkeit und den tatsächlichen Nutzen der Lokalisierung für das Geschäft auf.
Da Unternehmen Content in allen relevanten Sprachen mittels KI-Übersetzung skalieren, ist die Bewältigung der Governance heute entscheidend. Wie kann sichergestellt werden, dass die Übersetzung schnell, zweckdienlich sowie mit messbaren und auf die Geschäftsziele abgestimmten Ergebnissen erfolgt? Angesichts neuer Risiken stellt sich für die Branche die Frage, wie Qualität im Zeitalter der KI erreicht und überwacht werden kann.
KI-Übersetzung hat die Bereitstellung von Content in mehreren Sprachen und ganz neuen Größenordnungen erheblich beschleunigt. Daraus ergeben sich neue Herausforderungen in Bezug auf das Contentmanagement.
Heute können alle, vom Produktmanager bis zu den verantwortlichen Teams in Unternehmen, direkt auf KI-Übersetzungstools zugreifen und Projekte ohne zentrale Überwachung oder Qualitätskontrolle abwickeln. Mit diesem Wandel können die herkömmlichen Verfahren für Governance, Verantwortlichkeit und Qualitätskontrolle nicht Schritt halten, sodass Lokalisierungsteams großen Aufwand betreiben müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben, Daten zu auftretenden Problemen zusammenzustellen und über Zuständigkeiten zu befinden.
Die eigentliche Herausforderung geht über die technischen Aspekte hinaus. Erst robuste Governance stellt sicher, dass KI-generierter Content nützlich, richtig und auf die betrieblichen Ziele abgestimmt ist. Governance bedeutet, die richtigen Leitlinien in Bezug auf Prozessdesign, linguistische Expertise und messbare Qualitätsstandards zu definieren, die Teams für Maschinelles Lernen nicht bereitstellen können.
Ohne solides Governanceframework können Fehler und Halluzinationen in großem Umfang auftreten und inkonsistente Botschaften vermittelt werden.
Lokalisierungsgovernance ist also im Zeitalter der KI zentrale Voraussetzung für operative Exzellenz. Deshalb müssen Überwachungsstrukturen geschaffen werden, die flexibel genug sind, um mit den technischen Entwicklungen Schritt zu halten, und zugleich robust genug, um Qualität und Markenintegrität zu schützen.
Eine große E-Commerce-Plattform stellte auf der LocWorld55 in Dublin anhand eines überzeugenden Praxisbeispiels dar, wie der Einsatz von KI zu großen Problemen führen kann.
Nachdem das Unternehmen ein mit E-Commerce-Content trainiertes KI-Modell eines externen Anbieters zur Optimierung von Produkttiteln bereitstellte, traten in den Ausgaben Halluzinationen auf: Das Modell fügte mehr als drei Millionen Produkttiteln erfundene Produktattribute hinzu. Um die Auswirkungen zu beseitigen, wurde der Ursprungstext wiederhergestellt, die betroffenen Produkttitel wurden neu übersetzt und das verunreinigte Translation Memory (TM) wurde bereinigt.
Das Unternehmen kam zu einer klaren Erkenntnis: Die Fehleranalyse muss proaktiv und darf nicht nur als reaktive Bereinigung erfolgen.
Dieses Beispiel unterstreicht die Bedeutung robuster Governance und menschlicher Überwachung der KI-gestützten Lokalisierung. Ohne Überwachungsframework und ohne Validierung der Ergebnisse durch qualifizierte Linguisten kann KI-generierter Content Fehler in den Prozess einführen, die schwer zu erkennen und kostspielig zu korrigieren sind.
Effektive Lokalisierungsgovernance beginnt mit der Analyse der Verantwortlichkeiten und dem Aufdecken bestehender Lücken sowie der betrieblichen Risiken, die aus potenziellen Qualitätsmängeln resultieren.
Statt ausschließlich auf Kennzahlen der Auto LQA (automatisierte Sicherung der Lokalisierungsqualität) oder herkömmliche Fehlerzählungen am Ende des Prozesses zurückzugreifen, entwickeln führende Unternehmen Governanceframeworks, um die Qualität ab Beginn des Prozesses kontinuierlich mit folgenden Maßnahmen zu überprüfen:
Dieser diagnostische Ansatz hilft Teams, Fehler aufzudecken, deren Auswirkungen zu bewerten und Entscheidungen zu treffen, die auf die geschäftlichen Prioritäten abgestimmt sind. (Erfahren Sie, wie Lionbridge Kunden bei Investitionen in globalen Content anleitet, der zur Wertschöpfung beiträgt, auf die erwarteten betrieblichen Ergebnisse abgestimmt ist und mit dem Framework REACH für verantwortlichen KI-Einsatz sorgt.)
Anhand klarer Frameworks können Teams entscheiden, welcher Content eines eingehenderen Reviews bedarf und wann weniger Aufwand für die Qualitätssicherung erforderlich ist. Durch die Abstimmung von Risiken und geschäftlichen Auswirkungen werden die Ressourcen dort konzentriert, wo Fehler am gravierendsten sind, statt sie im Rahmen pauschaler Maßnahmen zu vergeuden. Die zentrale Überwachung (durch ein spezielles Team oder ein Kompetenzzentrum) stellt sicher, dass Prozesse, Tools und Qualitätsvorgaben konsistent und messbar genutzt werden. Diese Herangehensweise schafft Transparenz und Überwachung in dem Umfang, der für die Skalierung der KI-Übersetzung erforderlich ist.
Menschliche Expertise bleibt unverzichtbar Automatische Prüfungen können Routineprobleme erkennen. Die Beurteilung und Bewertung kultureller Risiken, Mehrdeutigkeiten und komplexer Texte setzt jedoch qualifizierte Linguisten voraus. Die Weiterleitung anspruchsvollen Contents an erfahrene Reviewer und die automatische Abwicklung der Routinevalidierung produzieren kosteneffiziente und hochwertige Ergebnisse.
Lokalisierungsgovernance ist keine einmalige Angelegenheit, sondern beschreibt die kontinuierliche Zusammenarbeit der betrieblichen Stakeholder, Sprachexperten und Technikteams. Durch den Austausch von Geschäftsdaten und die Abstimmung der Servicemodelle auf die angestrebten Ergebnisse wird Lokalisierung als strategische Funktion gestärkt. Mit solider Governance bleiben KI-gestützte Workflows zurechenbar, konform und auf die Ziele des Unternehmens abgestimmt.
Da die Qualitätskontrolle mit dem Tempo der Einführung von KI-Übersetzung nicht Schritt halten kann, entstehen Lücken in der Governance, und die Verantwortlichkeit für die Qualität von Content in großem Umfang bleibt unklar. Viele Unternehmen unterschätzen die Risiken und Komplexitäten einer allgemein zugänglichen, unbeaufsichtigten KI-Lokalisierung wie Inkonsistenzen, sprachabhängig variierende Qualität und fehlende Verantwortlichkeit für Fehler. Dabei kann Lionbridge helfen.
Dank der großen Reichweite von Lionbridge, umfassender Sprachabdeckung und ausgeprägter Prozessdisziplin können Sie diese Herausforderungen leichter meistern. Wir helfen Unternehmen dabei, einheitliche, standardisierte Lokalisierungsprozesse zu schaffen, robuste Governanceframeworks zu implementieren und in jedem Schritt – von der automatischen Übersetzung bis zum menschlichen Review – die Verantwortlichkeiten zu definieren.
Lionbridge identifiziert Governancelücken, entwickelt maßgeschneiderte KI-Lösungen und stellt zentrale Teams (wie Kompetenzzentren) zur Umsetzung der Governance bereit, damit Kunden einheitliche Standards, Tools und Prozesse in globalen Geschäftsaktivitäten implementieren können. Mit diesen Maßnahmen, unserer profunden linguistischen Expertise und robusten Qualitätssicherungssystemen stellen wir gleichbleibende Übersetzungsqualität für alle Märkte und Sprachen sicher, auch für sogenannte Low-Resource-Sprachen, bei denen die Automatisierung oft an Grenzen stößt.
Lionbridge unterstützt Kunden als strategischer Partner für die Bereitstellung von globalem Content. Wir leiten Kunden durch die Komplexitäten der KI-gestützten Lokalisierung, stellen skalierbare Lösungen bereit und schaffen nützliche Ergebnisse in einer zunehmend globalen und digitalen Welt.
Aus der schnellen Bereitstellung der KI entstehen häufig Governancelücken, weil die Überwachungsprozesse nicht Schritt halten. Deshalb werden neue Frameworks und Prozesse benötigt, die Qualität und Zurechenbarkeit sicherstellen.
Zentrale Lokalisierungsfunktionen (z. B. Kompetenzzentren) entwickeln sich zum bevorzugten Modell für die unternehmensübergreifende Integration von Prozessen, Tools und Standards.
Robuste Regelwerke definieren Zuständig- und Verantwortlichkeit für den gesamten Lokalisierungsprozess.
Sie möchten die Governance für globalen Content stärken, effektive Überwachungsframeworks schaffen und konsistente Qualität für sämtlichen Content in allen relevanten Sprachen sicherstellen? Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Lionbridge Sie unterstützen kann.