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Vertrauen in die KI

Vier Schritte zur Minimierung der Risiken KI-generierten Contents

KI ist eine bahnbrechende Technologie. Laut einer Studie von Salesforce wollen 67 % der befragten IT-Führungskräfte für ihre Geschäftsprozese generative KI priorisieren. Für 33 % dieser IT-Führungskräfte haben KI-Ausgaben und -Services höchste Priorität. KI kann Tausende von Aufgaben optimieren und unterstützen, darunter content- und kommunikationsorientierte Tätigkeiten wie Contenterstellung, -übersetzung und -lokalisierung. Mit generative KI-Lösungen können Unternehmen diese Aufgaben deutlich vereinfachen. Darüber hinaus kann KI in die Strategien für die Kundenkommunikation integriert werden und so die Erschließung neuer Märkte und die Gewinnung neuer Kunden vorantreiben. Beim Einsatz von KI-Diensten für die Contenterstellung, -optimierung und -übersetzung muss ein entscheidender Faktor berücksichtigt werden: das Vertrauen in die KI. In diesem Artikel geht es um die Probleme, die aus einer KI-Vertrauenslücke erwachsen können. Außerdem befassen wir uns mit den vier Schritten, die zur Bewältigung und Reduzierung dieses KI-Risikos eingesetzt werden können.

KI-Vertrauen als Herausforderung

Das Vertrauen in die KI-gestützte Contenterstellung, -übersetzung und -lokalisierung ist aus verschiedenen Gründen relevant.

Konfabulationen und Ungenauigkeiten

Vielen Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen drohen bei Nichteinhaltung der einschlägigen Regeln und Vorschriften schwerwiegende Konsequenzen. Wenn ein Unternehmen KI nicht verantwortlich einsetzt und deshalb Fehler oder Konfabulationen im Content auftreten, kann dies schwerwiegende finanzielle, rechtliche oder ethische Folgen haben. Was geschieht beispielsweise, wenn ein KI-generierter Artikel falsche Beschreibungen für wichtige Tätigkeiten wie das Einreichen von Finanzdokumenten oder die Reinigung einer Wunde enthält? Solche Fehler können gravierende Konsequenzen haben. Wenn ein KI-Tool mit minderwertigen, veralteten oder Vorurteile transportierenden Daten trainiert wird, produziert es Content, der gefährliche Konfabulationen enthalten kann.

Mögliche Folgen minderwertigen Contents

Wenn Unternehmen KI-generierten Content nutzen, ohne geeignete Kontrollmechanismen zu implementieren, kann dieser Content drei Probleme mit sich bringen:

  • Abzüge im SEO-Ranking der Website

  • Geringere Attraktivität für Benutzer

  • Inkonsistenzen in Markensprache und -botschaft

KI kann Inhalte erstellen, übersetzen und lokalisieren. Aber sie hat auch Grenzen. Ohne menschliche Eingriffe und Planung erfüllt der resultierende Content die Anforderungen in Bezug auf Qualität, Konsistenz und Angemessenheit möglicherweise nicht. Diese Mängel können zu Problemen mit der Suchmaschinenoptimierung führen. Die oberste Priorität von Google – insbesondere mit den letzten Updates des Algorithmus – ist die Bewertung der Inhalte nach Qualität und Nutzen. Priorisiert wird also ansprechender, informativer, präziser, einzigartiger und gut geschriebener Content. Dieses Vorgehen von Google bedeutet nicht, dass KI-generierter Content grundsätzlich schlecht bewertet wird. Die Wahrscheinlichkeit einer schlechten Bewertung steigt aber, wenn keine Menschen an der Erstellung des betreffenden Contents beteiligt waren. KI kann nicht zuverlässig Content bereitstellen, übersetzen oder lokalisieren, der Googles Definition von hoher Qualität entspricht. Wenn ein Unternehmen schlechte Übersetzungen verwendet, und sei es nur für kleine Abschnitte einer Website von im Übrigen hoher Qualität, oder eine Handvoll schlecht geschriebener Blogbeiträge veröffentlicht, setzt es das SEO-Ranking der gesamten Website aufs Spiel. In einem Gespräch mit John Meuller von Google wurde deutlich, dass Websites insgesamt schlechter bewertet werden können, wenn der enthaltene Content in Teilen nicht den Qualitätskriterien entspricht. Damit der Content die SEO nicht gefährdet, müssen also Menschen in der Prozess der KI-Übersetzung eingebunden werden.

Ausschließlich von einer KI erstellter, übersetzter oder lokalisierter Content kann nicht nur zu Abzügen in der SEO-Bewertung führen, sondern ist auch für die Zielgruppen des Unternehmens häufig weniger ansprechend. Nicht überarbeiteter KI-Content ist oft wenig originell, zu lang oder enthält Abschweifungen. Bei Übersetzung und Lokalisierung kann es ebenfalls zu Problemen kommen. Eine menschliche Korrektur des KI-Contents ist also wichtig, um die Relevanz für die Zielgruppe sicherzustellen. Im Rahmen dieser Korrektur kann die Genauigkeit der Übersetzungen geprüft, Texte können gestrafft und Emojis entfernt werden.

Gelegentlich ist ein Spezialist unverzichtbar

Die Erstellung, Übersetzung oder Lokalisierung von Content für komplexe und regulierte Bereiche (z. B. Gesundheitswesen, Life Sciences, Finanzen, Recht usw.) erfordert fundierte Kenntnisse und Erfahrung. Möglicherweise muss auch ein Experte mit bestimmten Abschlüssen oder spezieller Ausbildung herangezogen werden. Und selbst wenn keine offiziellen Regeln und Vorschriften zu beachten sind, können Linguisten die Einhaltung ethischer oder emotionaler Standards im Content sicherstellen, die KI allein nicht erfüllen kann. Ausschließlich von KI erstellter oder übersetzter Content gewährleistet dies auf absehbare Zeit nicht.

Person tippt, Platinenoverlay

Vier wichtige Schritte für KI-Vertrauen

Mit diesen vier wichtigen Schritten kann verlässlicherer KI-Content erstellt werden.

1. Einsatz eines menschlichen Korrektors

Im Rahmen der Contenterstellung, -übersetzung oder -lokalisierung kann ein menschlicher Korrektor auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden, um sachliche, stilistische, grammatikalische, linguistische und andere Fehler zu beseitigen. Der Korrektor kann den substanziellen SEO-Wert des Contents unabhängig von der Sprache sicherstellen, falsche Ratschläge beseitigen und seine Anziehungskraft und Werthaltigkeit für die Leser verbessern. Wie stark der Mensch eingreift bzw. eingreifen muss, ist u. a. von der Komplexität des Materials abhängig. Wo und wann der Korrektor im Prozess eingreift, kann nach Maßgabe der Umstände festgelegt werden. Manchmal bieten sich Eingriffe am Anfang, manchmal am Ende und gelegentlich in jedem Schritt des Prozesses an. Hier einige Beispiele.

Juristische Übersetzungen: Nach der KI-Übersetzung muss ein Mensch das Ergebnis sorgfältig prüfen und bearbeiten, damit der Text rechtlich einwandfrei ist und die Anforderungen für eine Einreichung bei Gericht erfüllt.

Kurze Marketingbeiträge in Blogs: Ein Mensch kann Prompts zur Erstellung der Beiträge für das KI-Tool formulieren. Vor der Veröffentlichung bietet sich dann ein schneller und eher flüchtiger Korrekturlauf an.

Übersetzungen in Nischensprachen: Ein menschlicher Korrektor kann die Qualität eines kleinen Übersetzungsmusters prüfen. Anschließend können die Prompts für das KI-Tool angepasst werden, damit die eigentliche Übersetzung mit korrigiertem Vokabular, richtiger Grammatik usw. erfolgt.

2. Selbstkorrekturfunktionen

KI-Technologien verfügen über die beispiellose Fähigkeit, eigene Ausgaben zu korrigieren und schwerwiegende Fehler mittels „Selbstkorrektur“ zu beseitigen. KI-Prompts können Anweisungen enthalten, die das jeweilige Tool auffordern, die ursprüngliche Ausgabe zu überprüfen, nach angegebenen Fehlern zu suchen oder auf eine bestimmte Wissensdatenbank zurückzugreifen, um die Genauigkeit sicherzustellen. Diese Selbstkorrektur kann Content nur innerhalb bestimmter Grenzen auf Richtigkeit und Qualität prüfen. Gemäß einer aktuellen Google DeepMind-Studie sind die Selbstkorrekturfähigkeiten von KI engen Grenzen unterworfen. Für Content, der ein hohes Maß an Expertise und äußerste Genauigkeit erfordert, muss ein Mensch in den Prozess einbezogen werden, der eine gründlichere Prüfung und Bearbeitung vornimmt.

3. Zusammenarbeit mit KI-Experten

Für optimale Ergebnisse bei der Contenterstellung, -übersetzung oder -lokalisierung ist die Zusammenarbeit mit KI-Experten unverzichtbar. Auch wenn die unmittelbare Nutzung der Technologie einfach und benutzerfreundlich ist, können die Ergebnisse gelegentlich enttäuschen und den SEO-Wert sowie das Vertrauen der Kunden in die Website und anderes mehr beeinträchtigen. Die KI-Experten von Lionbridge haben bereits Erfahrung mit den Vorgängern moderner KI gesammelt. Sie kennen die Best Practices im Umgang mit KI, damit Content erstellt, übersetzt und lokalisiert wird, der SEO-tauglich und zugleich für die Konsumenten ansprechend, informativ sowie akkurat ist.

KI-Experten wissen außerdem, wann Prüfungen durch menschliche Experten erforderlich sind. KI-Experten von Lionbridge können auf ein großes Netzwerk von Korrekturlesern für jeglichen Content und alle Branchen zurückgreifen.

4. Auswahl vertrauenswürdiger KI-Lösungsanbieter

Entscheiden Sie sich für einen KI-Lösungsanbieter mit vertrauenswürdigen KI-Experten. Die Qualität ist messbar. Achten Sie auf folgende Aspekte:

Cybersicherheit:

Der Anbieter kennt die potenziellen Gefährdungen der Cybersicherheit beim Einsatz generativer KI. Vertrauenswürdige Unternehmen verfügen über eine Palette an innovativen Tools und Verfahren, um die Sicherheit Ihrer Daten zu gewährleisten. Lionbridge erlaubt generative KI-Anbietern nie, Kundendaten zu speichern oder weiterzugeben oder Kundencontent für das Trainig der KI zu verwenden. Wir setzen auf erstklassiges Hosting – mit Azure-Abonnements der Enterprise-Klasse. Wir messen Leistungskennzahlen in Echtzeit und im Rahmen der Produktion und erfüllen die ISO-Standards 9001, 13485 und 27701. Dank dieser Vorkehrungen ist eine übergreifende Systemresilienz gewährleistet – auch im Angesicht der ständigen Cyberangriffe über das Internet.

Ihre Ziele:

Vertrauenswürdige KI-Anbieter wollen mehr über Ihre Ziele wissen und stellen diese in den Mittelpunkt. Sie entwickeln maßgeschneiderte Lösungen. Besonders wichtig ist aber, dass sie niemals versuchen werden, Ihnen zusätzliche KI-Technologie oder -Lösungen zu verkaufen. Sie empfehlen und implementieren nur genau das, was Sie zum Erreichen Ihrer Ziele benötigen. Lionbridge verkauft Kunden keinen Zugang zu einem TMS oder einer anderen Middleware-Software. Sie erhalten ausschließlich zielgerichtete Lösungen für Ihren spezifischen Bedarf.

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Transparenz:

Der Anbieter muss in Bezug auf seine Prozesse und Ergebnisse transparent sein. Sie erhalten Einblick in jeden Schritt, können Feedback einbringen und passen die Contenterstellung, -übersetzung und -lokalisierung an Ihre Ziele an. Lionbridge ist der einzige Sprachdienstleister, der sich auf die Integration großer Sprachmodelle (LLMs), industrieller Prozessautomatisierung und hochwertiger menschlicher Services in skalierbare Lösungen konzentriert. Wir wissen, wie wichtig Transparenz für unsere Kunden ist.

Ein transparentes Unternehmen muss zudem seine Resilienz belegen können. Sie müssen darauf vertrauen können, dass das Unternehmen, dem Sie Ihre Daten anvertrauen, auch nach Abschluss dieses Projekts noch existiert und Sie bei zukünftigen Projekten unterstützen kann. Lionbridge verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Branche und hat auch schwierige Zeiten in der Branche und der Ökonomie insgesamt überstanden. Sie können sich darauf verlassen, dass wir auch in Zukunft für Sie da sind.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

In Bezug auf KI treten wir in ein „Zeitalter des Vertrauens“ ein. Jeder sorgt sich um die KI-Vertrauenslücke:

  • Wann ist das Problem anzugehen?

  • Wie ist das Problem anzugehen?

  • Wo im Prozess sind menschliche Eingriffe erforderlich?

Technologie allein kann die KI-Vertrauenslücke nicht schließen. Der menschliche Beitrag bleibt – in vielen Fällen für jede einzelne Phase von der Promptentwicklung über die Eingabe bis hin zur Qualitätsicherung – unverzichtbar.

Nutzen Sie die Services zur Contenterstellung von Lionbridge für hochwertigen und vertrauenswürdigen Content. Wir bieten auch die Optimierung des Contents Ihrer Website an. Dabei setzen wir nicht nur innovative generative KI-Technologie ein. Von der Promptentwicklung bis hin zur Qualitätsicherung können Sie sich auf unsere menschlichen Experten verlassen, die individuelle Contentlösungen für Ihren Bedarf schaffen. Wir haben uns der Qualität verschrieben und können auf jahrzehntelange Erfahrung im Bereich der Sprachservices zurückblicken. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit uns auf.  

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VERFASST VON
Samantha Keefe und Brendan Walsh, Global Technical Search Operations 
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