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Allie Fritz, Director of Interpretations bei Lionbridge

Meet the Pride: Allie Fritz

Director of Interpretations bei Lionbridge

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Unsere Community: Mary L.

Lionbridge-Übersetzerin für juristische Texte seit über 15 Jahren

In dieser Folge unserer Reihe Meet the Community lernen Sie Mary L. kennen, die seit 2010 bei Lionbridge als Übersetzerin juristischer Texte tätig ist. Mary erzählt von ihrer Arbeit, ihrer Karriere und wie sich die Übersetzung juristischer Texte in der letzten Dekade verändert hat. Die Details enthält unserer Blog.

Welche Aufgaben übernimmst du für Lionbridge?

Im Mittelpunkt meiner Tätigkeit als Übersetzerin und Korrektorin für die Lionbridge-Abteilung Legal standen zunächst umfangreiche Gerichts- und Schiedsverfahren. Da sich der Trend der 2010er Jahre mit seinen großen, langfristigen Verfahren unter Beteiligung zahlreicher Übersetzer abschwächte, konnte ich mich auch in andere Bereiche einarbeiten – von der Übersetzung von Agrarverträgen und Umweltverträglichkeitsprüfungen bis hin zu eher standardmäßigen Texten des juristischen und wirtschaftlichen Segments wie:

  • Ausländische Gerichtsurteile
  • Geschäftsberichte, Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Apostillen
  • Korrespondenz
  • Offizielle Dokumente wie Geburts- und Heiratsurkunden
  • Transkription von Audio- und Videodateien
  • MTPE

Wie bist du zu Lionbridge gekommen?

Im Jahr 2018 erwarb Lionbridge eine hochspezialisierte Agentur für juristische Übersetzungen, mit der ich seit 2010 kontinuierlich zusammengearbeitet hatte. Nachdem diese Agentur Teil von Lionbridge geworden war, konnte ich meine langfristigen Projekte fortsetzen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, an Projekten für neue Endkunden gearbeitet und mich in verschiedenen Fachgebieten weiterentwickelt.

Bilder von Mary auf Reisen

Wie hat es dich in diesen Bereich verschlagen? Welchen Berufsverbänden gehörst du an? Welche akademischen Abschlüsse hast du erworben?

Ich hatte den starken Wunsch, Übersetzerin zu werden, war mir aber nicht ganz sicher, wie ich das anstellen sollte. Ich habe an der Universität spanische und englische Literatur studiert und einen Masterabschluss in Spanisch erworben. Nach meinem Hochschulabschluss zog ich nach Washington, DC, und wurde schnell als einzige Spanischsprachige in einer Kanzlei für Strafverteidigung und Einwanderungsrecht mit über 200 spanischsprachigen Mandanten eingestellt. Ich wechselte dann als Paralegal in die Practice Group für Völkerrecht und Investitionsschiedsverfahren bei einer großen internationalen Anwaltskanzlei. Am Anfang bestand meine Tätigkeit in der Zusammenfassung historischer spanischer Dokumente für einen vom IGH geschlichteten Grenzstreit. Als ich genügend Erfahrung gesammelt hatte, konnte ich einen Großteil der Übersetzungsarbeit der Gruppe übernehmen und darüber hinaus informell für das Pro-bono-Programm der Kanzlei dolmetschen.

In der Hoffnung auf eine bessere Work-Life-Balance und einen flexibleren Zeitplan habe ich zwei Übersetzungs- und Redaktionskurse belegt. Ich bin außerdem der American Translators Association und der National Capital Area Translators Association beigetreten. Dadurch lernte ich einige hervorragende juristische Übersetzer kennen und knüpfte wertvolle Kontakte zur Community der freien Mitarbeiter. 2011 bin ich kurz nach der Geburt meines ersten Kindes zur freien Mitarbeiterin geworden. 2019 habe ich die ATA-Zertifizierungsprüfung für Spanisch > Englisch bestanden.

Welche Sprachen sprichst du?

Spanisch, Englisch und ein bisschen Französisch.

Was gefällt dir an deiner Arbeit am besten?

Die Flexibilität der freien Mitarbeit kommt meinen zeitlichen Vorstellungen sehr entgegen. Dadurch habe ich Zeit, anderen Interessen nachzugehen. Nach 20 Jahren spiele ich wieder Klavier und Gitarre, und ich lerne zusammen mit meinem Mann und meinen Kindern das Skifahren. Ich liebe das ungestörte Arbeiten und die Vielfalt der Projekte, die ich von zu Hause aus bearbeiten kann. Am wichtigsten ist mir jedoch die Freiheit, die meine Tätigkeit bietet. Ich kann verreisen und den Sommer im Haus der Familie meines Mannes in Valladolid, Spanien, verbringen.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Zu Hause in den USA beginne ich üblicherweise kurz vor 9:00 Uhr mit der Arbeit. Wenn ich an einem Tag nicht zu viel zu tun habe, mache ich nach dem Mittagessen einen Spaziergang oder ein paar Besorgungen. Meistens beende ich meine Arbeit gegen 17:00 Uhr, damit ich für meine Familie kochen kann. Manchmal arbeite ich nach dem Abendessen weiter, um einen dringenden Auftrag zu erledigen oder eine Deadline einzuhalten.

Wenn ich in Spanien bin, habe ich meist weniger Arbeit (normalerweise im Juli und August). Ich stehe oft früh auf, um einen zügigen Spaziergang zu machen oder mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren, bevor die Hitze zuschlägt. Dann arbeite ich, bis unsere Familie zu einem ausgiebigen spanischen Mittagessen zusammenkommt. Am Nachmittag nehme ich mir noch ein paar Stunden Zeit für Übersetzungen oder administrative Aufgaben.

Bilder von Mary in Spanien

Wie lange arbeitest du schon für Lionbridge? Wie hat sich das Unternehmen in dieser Zeit verändert? Wie wirkt sich das auf deine Arbeit aus?

Ich arbeite seit Ende 2018 regelmäßig mit Lionbridge zusammen. Sowohl das Unternehmen als auch meine eigene Arbeit haben sich aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen der Branche stetig weiterentwickelt. Lionbridge begegnet den Entwicklungen im Bereich der maschinellen Übersetzung mit Post-Editing-Angeboten. Deshalb konnte ich meine Fertigkeiten im Einsatz von Technologie für die schnelle Abwicklung von Projekten für Kunden, die eine solche Herangehensweise wünschen, verbessern. Ich bevorzuge jedoch die Kreativität und die sprachlichen Herausforderungen, die eine traditionelle menschliche Übersetzung mit sich bringt. Seit Kurzem beschäftige ich mich aber auch mit modernen Aspekten wie Sprachaufnahmen und Annotationsprojekten.

Warum hast du dich für die freie Mitarbeit bei Lionbridge entschieden? Wie passt diese Form der Tätigkeit zu deinem Lebensstil?

Die Größe und Präsenz von Lionbridge auf dem Markt für juristische Übersetzungen bietet mir einen breiten Zugang zu einer Vielzahl von Projekten sowie die Möglichkeit, Fachkenntnisse in neuen Bereichen zu entwickeln. So konnte ich meine Erfahrungen aus der Arbeit in Streitfällen im Bereich Medizinprodukte für Lionbridge Life Sciences-Projekte nutzen. Ich habe mehrere Schulungen zum Umgang mit geschützten Gesundheitsdaten (PHI) absolviert und erhalte nun Anfragen zur Übersetzung solcher Daten. Diese Aufträge bilden einen interessanten Kontrast zu juristischen Übersetzungen. Da Lionbridge in vielen Zeitzonen tätig ist, kann ich Aufträge sowohl in den USA als auch auf Reisen in Europa annehmen.

Womit beschäftigst du dich in deiner Freizeit?

Ich koche leidenschaftlich gern, am liebsten saisonal. Es bereitet mir unendliche Freude, einen kreativen Speiseplan aus einer Fülle regionaler Bioprodukte zusammenzustellen. Genauso gern lasse ich den Abend mit einem guten Buch ausklingen. Am Wochenende nehme ich mir Zeit für Familie und Freunde. Außerdem bin ich gern Gastgeberin toller Dinnerpartys!

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