SPRACHE AUSWÄHLEN:

Die Trends der Automobilbranche: Wie Sprachdienstleister Ihnen helfen können

Wie arbeiten Automobilhersteller und Sprachdienstleister im heutigen Umfeld zusammen?


Während nach dem starken Einbruch der Automobilindustrie in Folge der Rezession allmählich eine Abflachung der Kurve zu beobachten ist, sehen wir zunehmend düstere Prognosen für die Automobilhersteller. Doch der Automobilmarkt verschwindet nicht, es kommt nur zu Verschiebungen – und dies eröffnet den Unternehmen neue Möglichkeiten, sich in einem Markt mit vielen Anbietern von der Masse abzuheben.

Sich ändernde Verordnungen, zunehmendes Vertrauen der Kunden in die Internetrecherche, Nachfrage nach vernetzten Autos, Wachstum in Schwellenmärkten. All das sind Bereiche, in denen innovative Fahrzeughersteller ihr Geschäftsergebnis verbessern können.

Diese Flexibilität ist für den Erfolg in der Automobilwelt von heute entscheidend. Als Ansprechpartner in Sachen Kommunikation können Sprachdienstleister starke Verbündete in Zeiten der Veränderung für die Branche sein. Globale Präsenz und damit verbundene profunde Kenntnisse können OEMs dabei helfen, auf Marktverschiebungen zu reagieren.

Im Folgenden werden wir einige Trends behandeln, die wir in der Automobilindustrie beobachten. Darüber hinaus werden wir erörtern, wie Sprachdienstleister und Automobilhersteller im heutigen Umfeld zusammenarbeiten können.

Zwei Kernthemen: Marktsättigung und Marktentwicklung

Traditionell starke Automobilmärkte wie die USA und Japan erreichen allmählich eine Sättigung. Angesichts dieser Marktsättigung haben Originalgerätehersteller (Original Equipment Manufacturers, OEMs) in zuvor umsatzstarken Regionen einen Wachstumsrückgang verzeichnet. Die BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) und die Länder der übrigen Welt (ohne Japan, Südkorea, Nordamerika und Europa) können diese Lücken möglicherweise bald schließen. Laut einer aktuellen Studie von McKinsey werden auf diesen beiden Schwellenmärkten 2020 zwei Drittel des gesamten Gewinns der Automobilindustrie erzielt.

Diese Schwellenmärkte eröffnen auch eine Verkaufschance für kleinere Autos, die in den USA als „Einsteiger“-Fahrzeuge angesehen werden könnten. McKinsey stellt fest, dass „kleinere Fahrzeugklassen einen stärkeren Zuwachs als andere Kategorien verzeichnen, insbesondere in schnell wachsenden Schwellenmärkten.“ In Nordamerika sind dagegen hochwertige Pickups und SUVs bei der langsamer wachsenden Gruppe potenzieller Kunden auf dem Vormarsch und signalisieren damit eine Umstrukturierung der Produktion.

Sie möchten expandieren? Dann sollten Sie die Sprache Ihrer Kunden sprechen!

OEMs, die ihre Geschäfte ausweiten möchten, müssen bereit sein, ihre Vorteile einer zunehmenden Zahl von Käufern zu vermitteln, die nicht die ursprüngliche Sprache des Unternehmens sprechen. Clevere Hersteller werden die enorme Chance ergreifen, mithilfe von Lokalisierung Kunden in verschiedenen kulturellen Nischen zu erreichen.

Zunächst einmal muss sichergestellt werden, dass potenzielle Kunden mit grundlegenden Inhalten in ihrer Muttersprache interagieren können. Eine Anpassung von Inhalt, Tonfall oder Stil an die Zielregion kann den Fahrzeugverkäufern weitere Vorteile bieten. So spielen beispielsweise ein geringer Kraftstoffverbrauch und ein robustes Fahrwerk eine größere Rolle für Käufer in ländlichen Gegenden, die auf dem täglichen Weg zur Arbeit lange Strecken auf schlecht unterhaltenen Straßen zurücklegen. In dicht besiedelten Städten kommt es eher auf eine gute Manövrierfähigkeit und Diebstahlschutzsysteme an. Erfolgreiche OEMs werden ihre Botschaften anpassen, um zu zeigen, wie sie die Probleme der einzelnen Käufer lösen können.

Durch eine umsichtige Lokalisierung und strategische Personalisierung kann eine neue Erfahrung beim Fahrzeugkauf ermöglicht werden und die Kunden werden sich eher für einen Kauf interessieren. Glücklicherweise führen immer mehr Käufer Onlinerecherchen durch. So ist es leichter möglich, lokalisierte, gezielte Inhalte zu verbreiten.

Das Internet im Zentrum Ihrer Verkaufsstrategie

Immer mehr potenzielle Fahrzeugkäufer haben bereits recherchiert, wenn sie mit den Verkäufern kommunizieren. Laut Google beginnen unglaubliche 95 % der Fahrzeugkäufer den Kaufprozess mit einer Onlinerecherche. Eine Umfrage von Power & Associates zeigt, dass 16 % der Käufer sogar auf eine Probefahrt verzichten. Angesichts der zunehmenden Nutzung des Internets kann der Online-Verkauf eine vielversprechende Umsatzquelle darstellen, insbesondere in Regionen, in denen die Eröffnung eines stationären Autohauses nur begrenzte Einnahmen bringen würde. Selbst in Gegenden, in denen physische Autohäuser praktikabel sind, erzielen diese einfach nicht mehr die gleiche Effizienz wie früher: Die Käufer von heute besuchen nur noch ein oder zwei Autohäuser und nicht mehr fünf oder sechs.

Ihre Chancen im Bereich des digitalen Marketings

Angesichts dieser Änderungen sind die Erfolgschancen starker persönlicher Verkaufsaktivitäten nicht mehr so groß wie früher, andererseits eröffnet sich eine Möglichkeit für offensives Content Marketing. Unternehmen, die Informationen über ihre Modelle und Organisationen online präsentieren, können so schon viel früher mit ihren Kunden in Kontakt treten. Ein Unternehmen, das sich der Interessen seiner Kunden durch Auswertung von traditionellen Text- und neuerlichen Sprachsuchanfragen bewusst ist, könnte mit mehr Leads und höheren Umsätzen belohnt werden.

Gut informierte Käufer bieten den Autofirmen einen weiteren Vorteil: Sie sind gleichzusetzen mit Warm Leads, da sie bereits von einer Marke überzeugt sind, wenn sie persönlich Kontakt aufnehmen. (Laut Google-Recherche haben sich 41 Prozent der markentreuen Kunden bereits für einen Kauf entschieden, bevor sie mit ihrer Recherche beginnen.)

Ein weiterer Vorteil von Webinhalten besteht natürlich darin, dass sie relativ leicht übersetzt werden können. Dies gilt insbesondere für Automobilunternehmen, die mit einem Sprachdienstleister mit Branchenkenntnissen zusammenarbeiten.

Technologie im Wandel:
Begeistern Sie Ihre Kunden mit individuell auf sie zugeschnittenen Funktionen!

Potenzielle Kunden, die nach ihrer Onlinerecherche bereits über umfangreiche Informationen verfügen, interessieren sich zunehmend dafür, ihre Fahrzeuge auf verschiedenste Weise zu individualisieren. Dank der zunehmenden Modularität ist eine umfangreichere Individualisierung möglich – ein entscheidender Faktor beim Kauf.

Einige Individualisierungsoptionen – Farbe, Bezüge, Gangschaltung oder Automatikgetriebe – liegen auf der Hand, doch andere, wie z. B. den Bedürfnissen des Fahrers entsprechende Software, können wirklich den entscheidenden Unterschied ausmachen. Ein Geschäftsinhaber einer Autovermietung, der sich Sorgen macht, dass seine Fahrzeuge zu schnell gefahren werden, könnte beispielsweise die Fahrzeuggeschwindigkeit über eine entsprechende Software begrenzen. Sicherheitsbewusste Eltern könnten auf ähnliche Weise sicherstellen, dass das Fahrzeug nur gestartet werden kann, wenn alle Fahrgäste den Gurt angelegt haben. Eine Vielzahl anderer Beispiele wäre denkbar.

Vernetzte Autos können außerdem mit Service-Add-ons und kostenpflichtigen Upgrades aufgerüstet werden, die für längere Rentabilität sorgen. Mit jeder Technologieverbesserung bietet sich auch eine Gelegenheit, Ihre Marke weiter zu differenzieren. Durch gezielte Partnerschaften und Softwareentwicklung können sich Unternehmen eine besondere Nische schaffen. Sich in einem gesättigten Markt von der Masse abzuheben, ist nach wie vor ein hervorragender Weg, um Kunden zu gewinnen und langfristig zu binden.

Flexible Partner

Diese Marktveränderungen können für alle Beteiligten in der Automobilherstellung zermürbend sein, doch sie bieten auch unglaubliche Chancen. Die Zusammenarbeit mit agilen Marketing- und Lokalisierungsexperten kann eine Entlastung für die OEMs und ihre Teams bedeuten – und sie voranbringen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie Lionbridge Ihr Automobilunternehmen unterstützen kann? Lesen Sie diesen Artikel zum Thema Mensch-Maschine-Schnittstelle und kontaktieren Sie uns noch heute.

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