1. Aurora AI™
Oranges und violettes Polarlicht mit dem Lionbridge Aurora AI Array‑Logo, das über dem Bild eingeblendet ist und die neue Kundenschnittstelle repräsentiert.

Menschliche Expertise und leistungsstarke KI

Lionbridge Aurora AI™ ist eine KI‑zentrierte Plattform für globalen Content, die mehrsprachige Erstellung ermöglicht und kulturell relevanten, personalisierten Content liefert.

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  1. WER WIR SIND
Allie Fritz, Director of Interpretations bei Lionbridge

Meet the Pride: Allie Fritz

Director of Interpretations bei Lionbridge

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SPRACHE AUSWÄHLEN:

Medizinische Symbole und sich überlappende Sechsecke auf orange-violettem Hintergrund
Medizinische Symbole und sich überlappende Sechsecke auf orange-violettem Hintergrund

Zusammenfassung der Tagung „Outsourcing in Clinical Trials (OCT) Europe“

Drei Trends der Services für klinische Studien

Die diesjährige OCT(Outsourcing in Clinical Trials)-Tagung konzentrierte sich auf die derzeitigen und künftigen Herausforderungen und Chancen der klinischen Forschung sowie auf die Möglichkeiten der KI und die technische Transformation in klinischen Prüfungen. Die Grundsatzrede hielt Ken Getz, Executive Director und Professor am Center for the Study of Drug Development der Tufts University School of Medicine. Getz erläuterte, wie sich der Aufbau der Protokolle für die entscheidende Phase 3 von 2013 bis 2025 entwickelt hat und dabei zunehmend komplexer wurde:

  • von 14 auf 18 Endpunkte
  • von 9 auf 13 Länder
  • von 65 auf 109 Studienzentren
  • von 597 auf 737 Patienten (randomisiert)

Zudem hat sich die Laufzeit folgender Prozesse aufgrund der komplexen Protokolle verlängert:

  • Studienbeginn (27,2 % von der Genehmigung bis zum First-Patient-First-Visit (FPFV))
  • Teilnehmerrekrutierung (36,9 %)
  • Wesentliche Änderungen (Anstieg um mehr als 52,2 %)

Zu dem Druck, den diese zunehmende Komplexität für Sponsoren und Studienzentren erzeugt, kommt die gestiegene Belastung für die Studienteilnehmer. Die durchschnittliche Anzahl der pro Patientenbesuch durchzuführenden Prozeduren stieg von 11,1 in den Jahren 2009 – 2012 auf 13,9 in den Jahren 2017 – 2020. Die vorzeitige Beendigung der Studienteilnahme erfolgte in den Jahren 2019 – 2023 zu 64,3 % auf Wunsch der Patienten.

Eine zentrale Ergebnis der Grundsatzrede war also, dass die zunehmende Komplexität der Studienprotokolle eine effiziente Studiendurchführung erschwert und die Belastung für die Studienzentren erhöht. Die Veranstaltung hat die drei im Folgenden skizzierten Trends bei Services für klinische Prüfungen herausgearbeitet.

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Glasmodelle von Molekülstrukturen

Erste Erkenntnis zu Services für klinische Prüfungen: Von „Human-in-the-Loop“ zu „Human-on-the-Loop“

Ein namhafter Hauptsponsor erörterte das Fehlen eines KI-Betriebsmodells bei Life-Science-Unternehmen. Und das, obwohl die Branche KI und Pilotprogramme in großem Umfang einsetzt. Laut einem Artikel von McKinsey & Company aus dem Jahr 2025 wird KI in den meisten Life-Sciences-Unternehmen eingesetzt. Aufgrund von Faktoren wie unzureichenden Personalentwicklungsplänen und mangelhaftem Change Management oder ungenügender Überwachung konnten jedoch nur:

  • 32 % erfolgreich skalieren und
  • 5 % einen Wettbewerbsvorteil umsetzen.

Trotz der Schwierigkeiten, im aktuellen KI-Umfeld zu echter Wertschöpfung zu gelangen, prognostiziert der Sponsor, dass sich die menschliche Funktion in der klinischen Forschung und bei KI-generiertem Content in den kommenden Jahren zunehmend von einem Human-in-the-Loop-Modell (HITL) zu einem Human-on-the-Loop-Modell (HOTL) wandeln wird (je nach Einsatzszenarium und spezifischem Risiko). Das HITL-Modell sieht für Services für klinische Prüfungen die Einbeziehung von Menschen in alle Entscheidungen sowie die menschliche Validierung der Ausgaben von KI-Systemen vor. Bei Umsetzung des HOTL-Modells wird der Mensch zum Supervisor, der das System oder Trends überwacht, ohne jede Ausgabe oder Entscheidung zu überprüfen oder zu validieren. HOTL bedeutet, dass der Mensch nur eingreift, wenn Risiken oder Anomalien festgestellt werden. Daher ist es unwahrscheinlich, dass dieses Modell schon in Kürze in stark regulierten GxP-Bereichen mit hohem Risikopotenzial oder möglicher Gefährdung der Patientensicherheit eingesetzt wird. Der Übergang zu einem HOTL-Modell ist wahrscheinlich, wenn den Regulierungsbehörden die Vertrauenswürdigkeit vermittelt werden kann und die Modelle robust und nachvollziehbar arbeiten.

Zweite Erkenntnis zu Services für klinische Prüfungen: KI wird in spezifischen Szenarien für eCOA eingesetzt

Die Diskussionen auf der OCT-Tagung machten deutlich, dass KI zunehmend für eCOA (electronic Clinical Outcome Assessments) in Betracht gezogen und schrittweise implementiert wird, beschränkt jedoch auf spezielle Einsatzzwecke. Übersetzungen von Fragebögen, Anleitungen und an Patienten gerichteten Texten wurden als geeignete Szenarien für KI-Services im Bereich klinischer Prüfungen präsentiert. Mit KI können Übersetzungsentwürfe schnell erstellt und anschließend von Linguisten oder klinischen Teams überprüft und auf kulturell angemessene Formulierungen bewertet werden. Darüber hinaus kann KI für Vergleiche auf Textebene sowie Analysen von Screenshots eingesetzt werden. Mittlerweile untersagen jedoch viele Urheberrechtsinhaber den Einsatz von KI für ihren Content auf vertraglicher Ebene. Weitere Einblicke in den Einsatz von KI für eCOA enthält das kürzliche Update von Lionbridge zur regulatorischen Compliance bezüglich des Einsatzes von KI für COA-Übersetzungen.

Mangelhafte Berücksichtigung der Patienteneinbindung im Aufbau der Apps

Dritte Erkenntnis zu Services für klinische Prüfungen: Apps sehen zu wenig Patienteneinbindung vor

Seit Jahren lesen wir, wie wichtig es ist, Patienten einzubinden und an Programmen zur Arzneimittelentwicklung zu beteiligen. Der Patientenvertreter Richard Stephens, Mitglied des Patientenforums der European Society of Cardiology (ESC), sprach über ein von Patienten geleitetes Projekt, mit dem Patientenvertreter in die Entwicklung der KI-Tools einbezogen werden. Im Rahmen des Projekts „AI Patient Crew“ schlugen Mitglieder des ESC Patient Forum die Schaffung eines Netzwerks geschulter Patientenvertreter vor, die KI-Unternehmen bei der Entwicklung von KI-Produkten unterstützen und Benutzertests durchführen sollen. Im Rahmen dieses Projekts wurden Vertreter aus sieben Nationen geschult und unterbreiteten Vorschläge zur Verbesserung der Appstruktur. Einige der Vorschläge werden derzeit umgesetzt oder für künftige Apps in Betracht gezogen. Auch wenn sich Patientenvertreter zur Mitwirkung bereit erklären, bleibt die gemeinsame Entwicklung digitaler Lösungen für medizinische Interventionen mit Endbenutzern eine große Herausforderung.

Sprechen Sie uns an

Wir können bei Übersetzungen von eCOA ebenso wie bei Übersetzungen von Dokumenten im Rahmen klinischer Prüfungen oder in anderen Bereichen der Life Sciences mit geeigneten Services helfen. Seit Jahrzehnten unterstützen wir führende Pharmaunternehmen und Medizinproduktehersteller mit Services für klinische Prüfungen, indem wir Übersetzungen für klinische Prüfungen anfertigen oder mehrsprachigen Content erstellen. Gern erörtern wir in einem kurzen Telefonat, wie Ihr Team mit Lionbridge bessere Ergebnisse für Patienten erzielen kann. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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VERFASST VON
Pia Windelov, VP Life Sciences Strategy and Product Marketing, und Samantha Keefe

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