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Internationalisierung leicht gemacht: Entwicklung einer Lokalisierungsstrategie

Teil 8 unserer Serie über globale Präsenz

Dies ist der achte Teil einer zehnteiligen Blogreihe zum Thema „globale Präsenz“. In den kommenden zehn Wochen werden wir Ihnen Tipps und Tricks aus 20 Jahren Geschäftserfahrung vorstellen. Unser heutiges Thema: die Entwicklung einer Lokalisierungsstrategie.

 

Im achten Teil beantworten wir Ihre brennenden Fragen rund um die Planung der Lokalisierung:


  • Warum sollte ich Zeit für Analysen aufwenden?

  • Welche Analysen bieten maximalen Nutzen für meine Lokalisierungsbestrebungen?

 

Analysen, Analysen, Analysen


Wer eine Lokalisierungsstrategie entwickelt, kommt um Analysen nicht herum. Fast ein bisschen wie in der Schule, wo es nicht ohne Hausaufgaben geht.  Die Internationalisierung will vorbereitet sein – und das braucht seine Zeit. Sie werden feststellen, dass die großen globalen Anbieter von heute ihre weltweite Präsenz Schritt für Schritt aufgebaut haben. Der Erfolg bei der Globalisierung stellt sich ein, wenn jeder Schritt bewusst gegangen wird.

 

50 Länder, über vier Kontinente und drei Ozeane verteilt, sind zu viel. Fangen Sie klein an. Vielleicht beginnen Sie in Ihrer Nähe. Für Unternehmen mit Sitz in den USA ist Kanada unmittelbarer Nachbar. Doch selbst auf sehr vertrauten Märkten kann die Lokalisierung mit großen Herausforderungen verbunden sein. Die sprachliche Landschaft in Kanada ist unglaublich komplex. Zunächst einmal sind Englisch und Französisch als offizielle Sprachen anerkannt. Zusätzlich gibt es jeweils landesspezifische Dialekte.

Aufgabe 1: Wie soll die Globalisierung für Ihr Unternehmen aussehen?


Sprache ist wichtig. Doch sie ist nur einer von drei Faktoren, die expandierende Unternehmen analysieren sollten, wenn sie einen neuen Markt erkunden. Auch der Ton und das bevorzugte digitale Medium sind wichtig. Damit kommen wir zu Aufgabe 1: Wie soll die Globalisierung für Ihr Unternehmen aussehen? Verfügt Ihr Unternehmen über eine global einheitliche Marke? Oder geht es vielleicht darum, in einer lokalen Community Anklang zu finden?

 

Wenn globale Konsistenz besonders wichtig ist, kommt es darauf an, den ursprünglichen Inhalt und die Wortwahl getreu wiederzugeben. Dies ist für Unternehmen wichtig, die das große Ziel verfolgen, mit ihrem Produkt eine möglichst große globale Reichweite zu erzielen. Weltweit gibt es über 7.000 Sprachen. Eine Lokalisierung für alle diese Sprachen würde für jedes Unternehmen einen viel zu großen Übersetzungsaufwand bedeuten.

Bemühung um lokale Relevanz heißt, die Inhalte den Normen des konkreten Markts anzupassen. Diese Strategie ist hilfreich, wenn gezielt bestimmte Regionen erschlossen werden sollen – beispielsweise Lateinamerika, wo in jedem Land ein anderer Dialekt des Spanischen gesprochen wird. Wenn Ihr Produkt in diesen sprachlich unterschiedlichen Gesellschaften gut ankommen soll, müssen Sie den entsprechenden Dialekt auswählen.

Aufgabe 2: Wie wirkt sich die Kultur auf die Lokalisierung aus?


Lokalisierung ist mehr als nur Übersetzung. Lokalisierung verbindet Elemente wie Ton, Bilder und Themen. Lionbridge prüft bei jedem neuen Projekt, inwiefern Sprache und Kultur ineinandergreifen. Nehmen wir einmal an, Sie sind ein amerikanischer Entwickler von Videospielen und möchten weltweit expandieren. Ein Slogan wie „Amerika, mach dein Spiel” muss in mehrfacher Hinsicht lokalisiert werden. Erstens sollte „Amerika” durch das Zielland ersetzt werden. Dann sollten Sie sich fragen, ob der Ton angemessen ist. Vielleicht klingt es zu schroff. Was ist mit dem Thema?

Aufgabe 3: Welches digitale Medium ist geeignet?

Wenn Sie eine Entscheidung bezüglich Sprache und Ton getroffen haben, sollten Sie sich mit Ihrer Zielgruppe befassen. Wie greift diese bevorzugt auf digitale Inhalte zu? Verschiedene Bevölkerungsgruppen bevorzugen unterschiedliche Medien.

Nehmen wir als Beispiel Asien. Laut der Website eMarketer greifen 90 % der Internetnutzer in Thailand über ihr Mobilgerät auf Onlinedaten zu. Sie sollten in diesem Fall eine Lokalisierung für eine mobile Plattform vornehmen und Ihre Inhalte darauf ausrichten.

Nicht verpassen: In der kommenden Woche folgt die nächste Ausgabe von „Internationalisierung leicht gemacht”. Es wird ein Quiz sein, in dem Sie Ihr Wissen als global ausgerichteter Unternehmer testen können. Hier können Sie alle Beiträge vor Beantwortung der Quizfragen nochmals lesen, beginnend mit Lektion 1.

Teil 1: Internationalisierung leicht gemacht: Drei wichtige Kompetenzen für die globale Präsenz

Teil 2: Globale Präsenz leicht gemacht: Sie haben also eine Website. Sind Sie damit ein Global Player?

Teil 3: Internationalisierung leicht gemacht: Glossar für eine globale Präsenz

Teil 4: Internationalisierung leicht gemacht: Wohin soll die Reise gehen?

Teil 5: Internationalisierung leicht gemacht: Ihre Mitbewerber können Ihre beste Ressource sein

Teil 6: Internationalisierung leicht gemacht: Optimierung Ihrer SEO-Strategie

Teil 7: Internationalisierung leicht gemacht: Was ist eine Lokalisierungsstrategie (und wann brauchen Sie eine)?

Teil 10: Internationalisierung leicht gemacht: Die 10 wichtigsten Erkenntnisse

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Sophia Eakins
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Sophia Eakins