Fallstudie
Neue Lösungen zur KI-Contenterstellung für einen Sport- und Bekleidungsgiganten
Menschliche Expertise und leistungsstarke KI
Lionbridge Aurora AI™ ist eine KI‑zentrierte Plattform für globalen Content, die mehrsprachige Erstellung ermöglicht und kulturell relevanten, personalisierten Content liefert.
- Bessere Patientenergebnisse durch integrierten Sprachzugang in Epic
- Exklusivität durch Technik: KI-gestützte E-Learning-Lösungen für Einzelhandel und Luxusbranche
- Ausgereifte Modelle für die klinische Kennzeichnung und sprachliche Exzellenz
- Wettbewerbsvorteile durch Lokalisierung der Benutzererfahrung
Lionbridge Knowledge Hubs
- LLM-Einschränkungen überwinden
- Positive Patientenergebnisse
Ein Beispiel: Ein Patient kommt in eine US-amerikanische Notaufnahme und spricht kaum Englisch. Die Situation erlaubt es der Pflegekraft nicht, Zeit mit der Suche nach einem Rollwagen mit der für den Language Access erforderlichen Ausrüstung zu vergeuden. Sie muss die Sprachbarriere sofort überwinden, greift deshalb zum Smartphone und nutzt in der Kommunikation mit dem Patienten eine App wie ChatGPT zum Übersetzen. Vielleicht vertraut sie auch auf die Dolmetschfähigkeiten des den Patienten begleitenden Kindes oder Freundes. Ganz einfach. Problem gelöst, oder? Falsch.
Dieses Vorgehen entspricht, trotz der guten Absicht, nicht den gesetzlichen Anforderungen und kann die Einrichtung den in Section 1557 und/oder HIPAA vorgesehenen Folgen für Verstöße aussetzen. Title VI des Civil Rights Act und Section 1557 des Affordable Care Act verpflichten Organisationen, den erforderlichen Zugang zu qualifizierten medizinischen Dolmetschern und Übersetzern sicherzustellen.
Die Datenlage ist eindeutig: Professionelle Dolmetschservices und Übersetzungsservices verbessern die Kommunikation und die Zufriedenheit der Patienten mit der Versorgung. Sie halten sich eher an die Behandlungspläne und profitieren von besseren Behandlungsergebnissen.
Umgekehrt zeigen Statistiken von Worldmetrics, dass die Wahrscheinlichkeit unerwünschter Ereignisse bei Personen mit eingeschränkten Englischkenntnissen aufgrund der sprachlichen Hürden erhöht ist.
Im Einzelnen:
Wenn Krankenhäuser die für den Language Access geltenden Anforderungen nicht erfüllen, kann dies ihren Ruf schädigen und gravierende finanzielle Folgen haben.
Zu solchen Strafzahlungen kommt es nicht nur in Einzelfällen. Laut einer Studie der School of Public Health der University of California, Berkeley, sind Kunstfehler aufgrund von Sprachbarrieren mit hohen Kosten verbunden. Die Studie analysierte Kunstfehler, die bei einem in vier Bundesstaaten tätigen Haftpflichtversicherer für Ärzte geltend gemacht wurden, um Fälle zu identifizieren, in denen Sprachbarrieren direkten oder indirekten Einfluss auf die Behandlungsergebnisse hatten.
Der Versicherer zahlte mehr als 2 Millionen USD an Schadensersatz und mehr als 2 Millionen USD an Anwaltskosten, um 35 Ansprüche beizulegen. In 32 dieser Fälle versäumten es die Gesundheitsdienstleister, qualifizierte Dolmetscher hinzuzuziehen. In 12 Fällen hatten es die Gesundheitsdienstleister unterlassen, wichtige Formulare wie Einwilligungserklärungen und Entlassungsbriefe zu übersetzen.
Trotz der Risiken, die mit fehlendem Language Access einhergehen, werden nur selten Dolmetscher für medizinische Belange hinzugezogen, obwohl entsprechende Verträge mit Sprachdienstleistern bestehen.
Nationale Schätzungen zeigen, dass professionelle Dolmetschservices für Patienten mit begrenzten Englischkenntnissen (LEP) im ambulanten Bereich nur selten in Anspruch genommen werden. Es besteht also eine erhebliche Lücke zwischen den gesetzlichen Vorgaben und deren Einhaltung. Laut Springer Nature nehmen weniger als die Hälfte von 273 796 zufällig ausgewählten niedergelassenen Ärzten häufig professionelle Dolmetschservices in Anspruch.
Nutzung professioneller Dolmetschservices in den unterschiedlichen Segmenten:
[Language Access] wird gelegentlich als Verpflichtung ohne eigenes Budget betrachtet. Ähnliches gilt aber auch für Cybersicherheit und Handhygiene. Und niemand würde deren Wichtigkeit leugnen.
Jinny Bromberg, President und Gründerin, Bromberg & Associates
In den meisten, wenn nicht gar in allen Fällen, sind Krankenhäusern die Gesetze in Bezug auf den Language Access bekannt. Und häufig wurden bereits Verträge mit Anbietern professioneller Dolmetsch- und Übersetzungsservices geschlossen. Wo liegt also das Problem?
Verschiedene Hürden tragen dazu bei, dass die Vorschriften nicht eingehalten werden: schwierige Nutzung der Services, fehlende abteilungs- und funktionsübergreifende Schulungen, unzureichende Ressourcen für den Language Access usw.
Es ist einfacher, das eigene iPhone zu verwenden oder sich auf die sprachliche Kompetenz von Familienmitgliedern zu verlassen, als nach einem Rollwagen mit den erforderlichen Gerätschaften zu suchen, durch komplizierte Menüs zu navigieren und sich bei Problemen mit einem schlechten Kundenservice herumzuschlagen.
Fehlende Interoperabilität innerhalb der Einrichtung (oft aufgrund unzureichender Schulung) kann zu unterschiedlichen Verfahren in den verschiedenen Abteilungen führen.
In Gesundheitseinrichtungen werden Services für den Language Access häufig als compliancebezogene Anforderung und nicht als zentraler Sicherheitsaspekt und als integraler Bestandteil der Patientenversorgung betrachtet.
Gesundheitsdienstleister müssen den Language Access als Bestandteil ihrer Pflichten betrachten und die potenziell gravierenden Konsequenzen bei Verstößen kennen. Lionbridge bietet Lösungen für Gesundheitseinrichtungen an, mit denen diese und andere Hürden überwunden werden können.
Mit LionbridgeLink™, unserer On-Demand-Lösung für integrierte Epic-Dolmetschservices, können Sie jetzt direkt über die elektronische Patientenakte (Electronic Health Record, EHR) auf professionelle Dolmetschservices für über 380 Sprachen zugreifen.
Diese Lösung vereinheitlicht die Prozesse in der Organisation. Am wichtigsten ist aber der vereinfachte Zugang, da diese professionellen Services über integrierte Audio- und Videofunktionen von EHR-Workstations genutzt werden können, die normalerweise in Untersuchungsräumen verfügbar sind. Sie müssen nie wieder einen Rollwagen mit iPad suchen. Keine komplizierten, abschreckenden Menüs mehr. Und Schluss mit dem Ärger über defekte oder fehlerhafte Hardware.
LionbridgeLink entspricht den Anforderungen des Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) und der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Befürchten Sie das Auftreten von Problemen? Unser erstklassiger Kundenservice steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung, falls Sie Hilfe benötigen.
Möchten Sie sehen, wie LionbridgeLink in der Praxis funktioniert? Unsere Demo zur Integration von Dolmetschlösungen zeigt, wie LionbridgeLink den Zugang zu professionellen Dolmetschservices maßgeblich erleichtert.
Mit dem richtigen Partner können Sie Mitarbeiter – auch wenn dies nicht immer einfach ist – veranlassen, die vertraglichen Services des Sprachdienstleisters in Anspruch zu nehmen.
Lionbridge fördert die Interoperabilität mit proaktiven abteilungs- und funktionsübergreifenden Schulungsinitiativen, die auch das Personal für Patientenaufnahme und -behandlung berücksichtigen, um die Akzeptanz zu steigern.
Eine Partnerschaft mit Lionbridge erschöpft sich nicht in einem E-Mail-Alias für reaktive Interaktionen. Sie erhalten Zugang zu einem engagierten Team, das mit den Führungskräften zusammenarbeitet und sich in regelmäßigen Meetings bemüht, den Language Access zu verbessern, weil uns dieses Thema am Herzen liegt.
Präsenz und Proaktivität prägen unsere Arbeitsweise. Wir identifizieren Hürden für den Language Access in Ihrer Einrichtung, informieren über Branchentrends, analysieren Ihre Meldungen (z. B. angeforderte Sprachen und deren Häufigkeit, Gesprächsdauer und Qualitätsüberwachung), schulen Ihr Personal und verfolgen Veränderungen der Population in Ihrer Region, damit Sie jederzeit auf Migrationsmuster und neue sprachliche Anforderungen vorbereitet sind.
Viele große Sprachdienstleister spezialisieren sich entweder auf Übersetzung oder Dolmetschen. Lionbridge deckt beide Services in nahezu jedem Umfang ab. Eine gerechte und gleichberechtigte Gesundheitsversorgung setzt Language Access in jeder Form, mündlich wie schriftlich, voraus. Wir decken den Patientenbedarf vollständig ab: vom Echtzeitdolmetschen in der Notaufnahme bis hin zu fachgerecht übersetzten Dokumenten wie Einwilligungserklärungen und Entlassungsbriefen.
Beim Dolmetschen können Sie sich auf sichere und gesetzeskonforme Services mit branchenführenden Verbindungszeiten verlassen, die Zugang zu speziell geschulten, qualifizierten Dolmetschern für medizinische Belange in über 380 Sprachen bieten.
Und bei Übersetzungen profitieren Sie von unserer ausgereiften, gesetzeskonformen Technologie für schnelle Abwicklung und Skalierbarkeit in allen benötigten Sprachen.
Das Ergebnis ist eine aktive, strategische Partnerschaft.
Ist es Ihnen ernst damit, diverse Patienten mit erstklassigen Telefondolmetschservices und Übersetzungsservices zu versorgen? Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen möchten, warum uns führende Gesundheitseinrichtungen vertrauen und wie wir Ihnen helfen können.
Quellen:
¹ NPR und die Untersuchung The High Costs of Language Barriers in Medical Malpractice
² Health Affairs
³ Untersuchung The High Costs of Language Barriers in Medical Malpractice
⁴ Untersuchung The High Costs of Language Barriers in Medical Malpractice